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da
I
grani del buio
Venivo da lontano
dentro,
ti portavo negli occhi sacrale
sgomento, fui non sapere,
neve nelle tue mani al disgelo.
Fui fiera, vergogna, e distanze,
delle tante fui una e tu unico
tempio dove officiavo
nel buio il sacrificio del tempo,
bruciando incensi di fedeltà
fascine scomposte d'attesa
neniando pazienza mortale,
tra i denti il pane del desiderio
a spezzare l'osso dell'ingenuità
- sangue stillando esperienza -
a metà.
Smisura la notte,
una falce
di luce non trancia il silenzio,
ferite profonde le pieghe di tenda
dove frugano dita di ombra,
tempo interseca senso
in sconosciuti quadranti e non è
di lancette il passo sommesso
tra le costole e un angolo
solo di letto.
I grani del buio
sono mille
occhi chiusi che prolungano
la mente ad osservarsi nel tramonto,
ci salvano le scene della fine
sotto lo spergiuro delle assenze,
odi si cibano d'attese
allo scongiurarsi dei ritorni,
volute di giorni circoscritti
nell'andirivieni delle notti
ascoltale piangersi di gocce
le mani del cielo sparse in palmi
sui vetri a disegnare polpastrelli
nell'immaginazione di bambini,
quando si spuntava come fiori
da sotto le coperte a festeggiare
l'insolvenza del male il capolino
di un raggio tra le assi lievemente
discoste degli infissi alla finestra,
e per disattenzione
un ventre d'ala.
Snocciolo
come un rosario le nocche,
li vedi i sentieri che abbiamo
lasciato la ghiaia che scricchiola
sotto la pelle tornata
insensibile al taglio
profondo dei giorni.
Fasci di canne ingrossate
sembrano aver prosciugato
il vanto guerriero del fiume,
blocchiamo le zampe sottili
in corsa d'un lampo e due anni
d'acciaio in ostacoli
ci hanno spezzato i ginocchi.
Il tuo nome è un prisma infinito
riverbera sillabe che ricombino
a chiamarti, e ogni cosa.
Abbiamo aperto i
boccaporti del buio
a farci caldo solo di pensiero,
entra freddo nelle parole
nudate del senso fino al silenzio.
La mano me la strappi di mano
mi chiudi in un angolo e torni
a forzare il fiume dentro un bicchiere.
Faccio pressione sulle pareti
di vetro scompongo frantumi
acqua si divincola, e cocci.
Onde increspate di
sole
rimestano sabbia di luce
sparsa sul davanzale.
È impronta vaga l'amore
calcata adesso di sbieco
a sporcare il bianco residuo
di tenda e schermare il sorriso
della calma insolente sul muro.
Giorni si spaccano
in angoli di freddo
stiamo rannicchiati per accogliere
fughe latenti in amnesie
nutrite di sorrisi collaudati
a spianare tagli sulle labbra
se appena si profila una parola
sfatta nella polvere da sparo
deposta con la cenere nel vaso,
trattenendo a stento il colpo in canna,
aspiriamo in fretta per tornare
a fogli, tastiere, un refuso in più
da cancellare.
Equilibrista
*
Ci fascia a fiotti l'aria del mattino
mentre estenua l'eco e insiste voci
gravide di buio a ripercorrere
il cerchio delle notti abbandonate
con le mani stolte ad intrecciarsi
piantando nella carne la speranza,
si è aperta in qualche modo la stagione
dal catenaccio lento dell'inverno
che non ha irretito le ali in cerca
non ha fatto ghiaccio
da spaccare.
**
Contesa tra salute
ed ossessione
procedo sollevata verso il varco
che a sera conduce nel paese
dove rifugiati i desideri
danzano sul filo delle regole
su cui ho costretto i piedi
al tuo comando.
Più facile centrarmi in traiettoria
rettilinea come il non sapersi
- ma ho rubato gli occhi
d'un passero in paura
fermi nello scatto appena prima
del volo per spiccare la salita -
intercetto i passi del ritorno
nel vorticare pazzo di derive.
Si fondono le ali per protervia
gettandosi in ciò che più somiglia
al sole: l'incendio d'un abbraccio
per sfida dimentico
d'inverno.
La porta della notte
è una ferita
che ha stillato il suo sangue
di luce e si riassorbe. Lei
vorrebbe strapparsela l'aureola
i lacci di bontà in cui l'hanno costretta,
vulnerabili catene di dolcezza.
È stato sempre d'altri il suo traguardo
e inciampa nei suoi piedi,
goffa a pochi metri
polvere l'avvolge di felice imperfezione.
|
da
Die Körner des Dunkels
traduzione di Chiara
De Luca e Bernd
Espenschield
Ich kam aus der Fernen
nach drinnen,
in meinen Augen brachte ich dir heilige
Bestürzung mit, ich war Unwissenheit,
in deinen Händen Schneeschmelze.
Ich war Stolz, Scham und Abstände,
nur eine unter den Vielen und du der einzige
Tempel, wo ich zelebrierte
im Dunkel das Opfer der Zeit,
unter dem brennenden Weihräuch der Treue
zerrauften Bündeln des Wartens
sang ich tödliche Geduld,
das Brot der Lust lag zwichen den Zähnen,
um den Knochen der Naivität zu zerbrechen
- Blut triefte von Erfahrung -
zur Hälfte.
Die Nacht wird unermesslich,
eine Sichel
aus Licht kann die Stille nicht zerlegen,
die Falten der Vorhänge sind tiefe
Wunden, wo Schattenfinger herumwühlen,
Zeit und Sinn schneiden sich
auf unbekannten Zifferblättern und es ist nicht
aus den Zeigern der leise Schritt zwischen
den Rippen und einer einzigen
Bettecke.
Die Körner des
Dunkels sind tausend
geschlossene Augen, die verlängern
den sich beim Untergang beobachtenden Geist,
es sind die Szenen des Endes die uns retten
unten dem Meineid der Abwesenheiten,
der Hass ernährt sich von Wartezeiten
zum Anflehen der Rückkehr,
Spiralen von begrenzten Tagen
in dem Kommen und Gehen der Nächte.
höre ihnen zu, in Tropfen weinen sie sich aus,
in Handflächen zerstreut sich der Himmel
Fingerspitzen auf die Scheiben zeichnend
in der Vorstellung der Kinder,
als man wie Blumen spross
von unter den Decken, um zu feiern
die Insolvenz des Bösen, das Hervorschauen
eines Strahles unter den Brettern, leicht
abgesetzt von den Blendrahmen,
und wegen Unaufmerksamkeit
ein Flügelschoß.
Ich entkerne
wie einen Rosenkranz meine Fingerknöchel,
siehst du die Pfade, die wir verlassen
haben, den knirschenden Kies,
unten der gegen den tiefen Schnitt der Tage
wieder unempfindlich gewordenen Haut.
Es scheint, daß Bündel
von angeschwollenen Rohren
den kämpferischen Stolz des Flusses
entwässert haben,
wir sperren die dünnen Beine
eines Blitzes im Rennen und zwei Jahre
aus Stahlhindernissen
haben uns die Knie zerbrochen.
Dein Name ist ein unendliches Prisma,
es strahlt Silben zurück, die ich kombiniere,
um dich zu benennen, und jedes Ding.
Wir haben die Luken
des Dunkels geöfnet
um uns nur in Gedanken aufzuwärmen,
Kälte geht durch die Wörter hinein,
bis zum Schweigen sind sie ihres Sinnes entkleidet.
deine Hand reißt du aus meiner
schließt mich in einer Ecke ein und kommst zurück,
um den Fluß in ein Glas hineinzuzwängen.
Ich übe Druck auf die Glaswände,
zerlege die Bruchstücke,
Wasser windet sich, und Scherben.
Sonnengekräuselte
Wellen
rühren den Lichtsand um,
der verstreut auf der Fensterbank liegt.
Unbestimmter Abdruck, die Liebe,
jetzt schräg gedrückt,
das Restweiß zu verschmutzen,
auf demVorhang das Lächeln der frechen
Stille der Wand abzuschirmen.
Die Tage zerspringen
in Ecken aus Kälte
wir kauern um aufzunehmen
schwelende Fluchten durch Gedächtnisverluste,
mit geprüften Lächeln genährt,
um die Schnitte auf den Lippen einzuebnen,
wenn kaum ein Wort sich abzeichnet,
gelöst in dem Schießpulver,
mit der Asche in den Topf niedergelegt,
mit Mühe halten wir den Schuss im Magazin,
wir atmen eilig, um zurückzukommen
zu Blättern, Tastaturen, einem Druckfehler noch,
der gestrichen werden soll.
Der Gleichgewichtskünstler
*
Die Luft der Frühe verbindet uns in Strömen,
während das Echo uns erschöpft mit Stimmen,
schwanger mit Dunkel gehen sie zurück,
den Kreis der verlassenen Nächte entlang,
wo sich die dummen Hände verwickelten,
um die Hoffnung in das Fleisch zu schlagen,
irgendwie hat sich die Jahreszeit geöffnet,
befreit von dem losen winterlichen Riegel,
der die suchenden Flügel nicht bestrickt,
und kein Eis zum
Zerschlagen gemacht hat.
**
Umstritten zwischen
Gesundheit und Wahn
gehe ich aufgehoben zu dem Durchgang,
der am Abend in das Land führt,
wo die geflüchteten Wünsche
auf dem Faden der Regeln tanzen,
auf die ich meine Füße gezwungen habe,
um deinem Auftrag zu gehorchen.
Es ist einfacher mich auf dieser Bahn zu treffen,
gerade wie das Sich-nicht-wissen,
- aber ich habe die Augen
eines Spatzes in seiner Angst gestohlen,
regungslos im Sprung kurz bevor
er den Flug zum Aufstieg anfing -
Ich spüre die Schritte der Rückkehr,
in dem leeren Wirbel der Wirbeldriften.
Aus Anmaßung verschmelzen sich die Flügel,
die sich in das werfen, was am meisten
der Sonne ähnelt: der Brand einer Umarmung,
die wegen der Herausforderung
den Winter vergißt.
Die Tür der
Nacht ist eine Wunde,
das Blut des Lichtes hat daraus
getropft und wird wieder
aufgesaugt. Sie möchte sich
den Heiligenschein wegreißen, die Schnüre
aus Güte in die man sie
gezwungen hat, die verwundbaren
Fesseln aus Süße.
Sein Ziel hat immer zu anderen gehört
und sie stolpert über ihre eigenen Füße,
unbeholfen, wenige Meter davon
Staub hüllt sie in glücklicher Fehlerhaftigkeit ein.
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